Weihnachtslieder
Wunderschöne plattdeutsche Weihnachtslieder mit den Siene Puttkers.
Weyhnachten is dät schönste Fäst
(Texte: Mühlenstienchen / Musik: Siene Puttkers)

Refrain:
Weyhnachten is dät schönste Fäst,
wat alle Hiärten hödderschlogen lät.
Weyhnachten is dät schönste Fäst,
wat alle Hiärten hödderschlogen lät.


Et frögget sik de Ellern mit eähren Kinnern
un Oma un Opa auk nich minner.
Denk`t se doch an eähre Kinnerteyt,
de faken trüggeliegg düde weyt.

Refrain:
Weyhnachten is dät schönste Fäst ...


Wie kümmet dät, dät de Mensken so anners sind?
Dät mäkket älläne dät kleine Chriskind,
wat kumen is van Hiemelsthron,
is föär us wuärden de Menskensohn.

Refrain:
Weyhnachten is dät schönste Fäst ...


Et hiät up sik nuhmen vull Erbarmen un Huld,
user äller Sünnenschuld.
D`rümm lot`t us wie vöär tweidäousend Joähren -
luäben un singen den Guädessohn.

Mit Halleluja un Gloria,
un Freen den Mensken up Eärden;
D`rümm lot`t us wie vöär tweidäousend Joähren -
luäben un singen den Guädessohn.


Refrain:
Weyhnachten is dät schönste Fäst ...



Ausklang:
. . . is dät schönste Fäst,
Weyhnachten is dät schönste Fäst.
. . . is dät schönste Fäst,
Weyhnachten is dät schö - ö - ö - nste Fäst!

Ädventskranz
(Texte: Biäntlaksfranz / Musik: Siene Puttkers)


Näo häng`t he do, de greune Kranz -
mit seyne rauen Lechte,
äs wenn he us van Weyhnachtsglanz -
un Freen vertellen möchte.

Zwischenteil:
Gebunnen is us düt Symbol -
äout friske Dannentwicker;
un künniget us älltomol -
den Heärn, den Weltbeglücker.

Refrain:
Näo häng`t he do, de greune Kranz -
mit seyne rauen Lechte
äs wenn he us van Weyhnachtsglanz -
un Freen . . . . . vertellen möchte.


In seyne Farwe, satt un greun -
lücht`t us der Huäpnung Schimmer.
De runde Reif, de hölt benein`-
dät Weltall, jetz un immer.

Zwischenteil:
Gebunnen is us düt Symbol -

Refrain:
Näo häng`t he do, de greune Kranz ...


Un`n buäbn up, ganz zart un feyn -
dät eiste Lecht us blenket;
mäkt hell de Nacht mit seynen Scheyn,-
Nacht, de den Heärn us schenket.

Zwischenteil:
Gebunnen is us düt Symbol ...

Refrain:
Näo häng`t he do, de greune Kranz ...


Nacht, wieker us dät heil us brocht -
in Betlehem äs Kind;
un Freen föär älle, de et socht, -
de guden Willens sind.

Zwischenteil:
Gebunnen is us düt Symbol ...

Refrain:
Näo häng`t he do, de greune Kranz ...

Schluss:

un Freen . . . . . vertellen möchte. -
De Ädventskranz!
Siäl´ge Kinnerdräme
(Text: Biäntlaksfranz / Musik: POGUES / Bearbeitung: Siene-Puttkers)

Intro:
Et is Hilligeobend, -
un ik sit unnern Weyhnachtsbäoum
Un denk` an de olle Teyt, - is älles nur `ä Dräoum.

De Joähre vergoht
un greys wä`d dät Hoär.
De Erinnerung töüht
immer we seyne Spoär -
trügge, hen
in siäl`ge Kinnerdräme -
van Nikkelaus, Chriskind
n Lechterbäme.

"Segg Mämme, hiäs däo vönachte nix höärt?"
Hiäs däo nich dät Wispern un Ruspeln verspöärt?
Was dät wohl dät Chriskind, wat nachtens näo kümmt?
"Un de Wunsksiedels van de Fensterbank nimmt?"

Refrain:
"Gewiss doch meyn Kind, dät kann echte gut seyn -"
"dät deyt`t in düsse Teyt, nachts beyn Steärnenscheyn."


"Däo Pappe, däo genges doch dör den Dann;"
Hiäs däo iähne seihn, den hilligen Mann?
Kam he, för älle Mensken to`n Wunner
mit seyne Schleyn van`n Hiemel härunner?
Oder ha he völlichte gar ken`n Schleyn
"un dä uppen witten Piäre rey`n?"

Refrain:
"Jo, jo, ik geng dör den döüstern Dann;"
owwer seihn häw ik ne nich, den hilligen Mann.


Bloß dör dät Holt, dör äll de Braken,
Do Geng so`n Geläout un et was mey faken
"ässe genge enner tiegen mey ganz sacht`;"
"dorüm mag he wohl kumen düsse Nacht."

Wieker van us hiät düsse Frogens nich stellt?
Un wiekern wuärd` nich itze dät Gleyke vertellt?
Wöären nich älle use Kinnerdräme so vull -
van Nikkelaus, van den Chriskind wat kumen sull?

Refrain:
Un wie faken hä` wey wohl vör iähne stohn -
ik gläwe, säo hiät et us ällen mol gohn -


mit lüchtenden Augen, de Welt ganz vergiäten,
vör den hilligen Mann, mit kloppernden Hiärten?
Sogar äs wey ä öller wöären un graut,
wenn de Nikkelaus kam, verleit us de Mäot.
Me wusse, et is en Spiel, wat ik je verstoh`.

In düssen Moment was he einfach do!
"Ähnlik geng et us Weynachten auk;"
wey wüssen, dät Mama de Plätzkes bäok.
Ümmesüss ha wey se nich rämenästern hoärt -
un omds so`n wunnerliken Duft verspoärt.

Refrain:
Un was se dann kumen, de hillige Nacht,
Ha älles doch dät Christkinneken bracht!

Zwischenteil:
De Joähre vergoht un greys wä`d dät Hoär.
De Erinnerung töüht immer we seyne Spoär -
trügge, hen in siäl`ge Kinnerdräme -
van Nikkelaus, Chriskind un Lechterbäme.

Outro:
"Wey wünsken jäo en siäl`ges Weynachtsfäst,"
"un einen guden Rutsch in dät nigge Joähr!"

Dät vergiätene Christbämeken"
(Text: Biäntlaksfranz / Musik: Siene-Puttkers)

Et stünnen mol, wat sall ik seggen -
der Dannenbäme Stücker teggen;
joährin, joähräout, weit Guät wie lange -
- gleyk ächtern Huäwe, do an`n Lanne.
Se stünnen do un wöar`n an`n drämen; -
wie dät säo is bey sükken Bämen.

Doch eines Dages in`n Advänt, -
do käm de Bäouer justamänt;"
un schläog se av mit seyne Boären. -
Do wöär`n de Bämkes bange woären.
Se dachten sik: "o Dunner wiäder, -
näo geiht et derwe us an`t Liäder."

De Bäouer la`se up den Waa`n, -
dann spanne he den Bräounen an;
un fuährt dämit hendal`n den Patt -
strakks bis na`n Market in de Stadt.
Do wuärten se för masse Geld -
äs Weyhnachtsbäme äoutstellt.
Dät meik de Bäme fur`bar stolt. -
Se wüärten önnek kräous int Holt.

.Refrain:
Doch ächtern Huäwe, gleyk an`n Lanne, -
do stund na säo ne kleine Danne.
De Bäouer ha se ganz vergiäten. -
Dät geng den Dänneken to Hiärten.


Et was je schließlich auk ganz feyn -
un wull auk geärne Christbaum seyn,
säo mit Lametta, bunten Kugeln, -
mit Steärnkes un so`n kleinen Vugel,
mit Rähe un Kaneynkes, gewiss; -
wie dät vandage Mäode is. .

.Refrain:
Säo dachte sik de kleine Baum: -
"Nix wäd näo mäh` äout meynen Draum."
Bedreuwet stund de kleine Danne -
gleyk ächtern Huäwe, do an`n Lanne


Wat meint gey wohl, we hä dät dacht, -
et kam de Fuärst in eine Nacht;
un dää den Baum mit Reyp bespritzen; -
in`n Steärnenlecht soh me seyn Blitzen.
An`n annern Dage gav`t Gespeuk, -
de kleine Danne kräg Beseuk.
De Vüülkes fluddern in`n Geäste, -
Kaneynkes Rähe wöären Gäste.

Do wuärd` dät Bämken lecht un fräoh -
un dächt` bey sik älläne säo:
"Näo stoht de Breuers in de Stuäben -
un sind vör älle Teye verduärben.
Mit Gold un Sülwer vullbehanget -
dreget se Lechter, doch mey banget,
et bliev van düsse Herrlichkeit -
nich mol dät greune Nodelkleid."

.Refrain:
Ik owwer, ik bleywe de Danne -
gleyk ächtern Huäwe, do an`n Lanne.
Ik owwer, ik bleywe de Danne -
gleyk ächtern Huäwe, do an`n Lanne.